Winterabend

 

Dunkelheit senkt sich hernieder, 

Nässe kriecht unter die Haut.

Frosthauch überall statt Atem,

kalte Lüfte knistern laut.

 

Eis bedeckt bald alle Flächen.

Glätte spiegelt sich im Licht.

Autos kriechen durch die Straßen,

rasen ausnahmsweise nicht.

 

Zügig eilen schwarze Schatten

durch die Stadt mit langem Schritt.

Sehnsucht nach Gemütlichkeiten

und nach Weihnacht eilen mit.

 

Ab und zu ein Blick zum Himmel

 – keine Wolken weit und breit.

 Lohnt es sich denn noch zu hoffen,

dass’s am Weihnachtsabend schneit?

 

Weiter eilen die Gestalten,

gleiten auf dem Eise aus,

schlingern, können sich dann fangen,

wünschen sich ins warme Haus.

 

Als dann beinah alle schlafen,

kommt erst eine und dann zehn Flocken

– kleine, weiße – tausend,

zu bedecken Land und Seen.

 

Morgens. Glückliche Gesichter

sieht man dort am Fenster stehen.

 Möglich ist es diese Weihnacht,

im Schnee zur Kirche hinzugehen.

 

 

 

 

 

Danielle Korporal
 

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